Der Dispositionskredit gehört schon lange Zeit zu den am häufigsten genutzten Darlehen. Der auch kurz als Dispokredit oder Dispo bezeichnete Dispositionskredit zeichnet sich vor allem durch die hohe Flexibilität und die einfache Nutzung aus. Was die Struktur betrifft, so handelt es sich beim Dispositionskredit im Prinzip um kein klassisches Darlehen im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um einen Kreditrahmen bzw. um eine Kreditlinie, die von der Bank auf einem Girokonto bereitgestellt wird.

 

Wie funktioniert der Dispositionskredit?

Der Dispositionskredit ist sowohl was die Bereitstellung als auch Nutzung und „Tilgung“ angeht sehr flexibel. Die Höhe des Kreditrahmens orientiert sich am Bedarf des Kunden und maximal räumen die Banken in der Regel eine Kreditlinie ein, die dem dreifachen Nettoeinkommen entspricht. Das Einräumen selbst ist vollkommen unkompliziert und es sind auch keine Kreditverträge oder Ähnliches zu unterschreiben. Feste Rückzahlungstermine oder gar Kreditraten gibt es auch nicht, sodass der Kunden den Dispositionskredit quasi dauerhaft als Kreditrahmen nutzen kann.

 

Dringend empfohlen: Angebote beim Dispositionskredit vergleichen

Der wohl größte Nachteil ist beim Dispokredit, dass dieser im Vergleich zu andren Darlehensformen sehr teuer ist. Die Zinssätze bewegen sich in einer recht großen Spanne zwischen acht und 13 Prozent. Daher ist ein Vergleich sehr zu empfehlen, denn wenn Sie unter Umständen fünf Prozent Zinsen im Jahr sparen können, führt das bei einem Dispositionskredit über beispielsweise 5.000 Euro zu einer jährlichen Ersparnis von 250 Euro. Der Vergleich selbst lässt sich schnell und ohne Kosten mithilfe des Vergleichsrechners durchführen. Aktuell können Sie einen Dispositionskredit durchaus schon zu einem Zinssatz von acht oder neun Prozent bekommen.