Viele Banken bieten speziellen Kundengruppe besondere Darlehen an, wie zum Beispiel den Kredit für Beamte, der oftmals auch als Beamtendarlehen oder als Beamtenkredit bezeichnet wird. Beantragen können ein solches Beamtendarlehen in erster Linie beamtete Personen, aber meistens auch Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Der Beamtenkredit kann sich im Vergleich zum „herkömmlichen“ Ratenkredit, den Arbeitnehmer nutzen können, durch einige Vorteile auszeichnen. Der Grund dafür, dass die Banken einen Kredit für Beamte mit günstigen Konditionen ausstatten ist, dass Beamte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst aufgrund ihres sehr sicheren Einkommens beliebte Kreditnehmer sind, da das Ausfallrisiko sehr gering ist.

Die Zinsvorteile beim Beamtendarlehen

Ein Vorteil im Bereich Beamtenkredit ist der meistens vergleichsweise günstige Zinssatz, der für die Inanspruchnahme des Darlehens zu zahlen ist. Nicht selten bewegt sich der Zinssatz beim Kredit für Beamte nämlich auf dem Niveau von Immobilienkrediten, und nicht auf dem üblichen Ratenkredit-Niveau. Zinssätze von derzeit drei oder vier Prozent sind also beim Beamtendarlehen keine Seltenheit. Auch die Form der Rückzahlung ist beim Beamtendarlehen meist sehr flexibel, und kann aus einer monatlichen Tilgung bestehen, meistens ist der Beamtenkredit aber ein endfälliges Darlehen.

Die weiteren Konditionen beim Beamtendarlehen

Bezüglich der Darlehenssummen können die Kreditnehmer beim Beamtendarlehen meistens im Bereich zwischen 10.000 und 100.000 Euro wählen. Die Laufzeit beim Beamtenkredit beträgt in der Regel aufgrund der häufig recht hohen Darlehenssummen mindestens 12, kann aber auch bis zu 20 Jahren betragen. Ob der Kredit für Beamte besichert werden muss oder das Einkommen als „Sicherheit“ ausreicht, hängt vor allem von der Darlehenshöhe und auch vom Verwendungszweck des Beamtendarlehens ab.